Wir haben tolle Neuigkeiten: Ab sofort pflanzen wir mit einem neuen Partner: Trees for the Future und das in Uganda!
Unser bisheriger Partner Eden Reforestation Projects hat das Kenia-Projekt leider eingestellt und die Preise stark erhöht. Mit Trees for the Future haben wir einen großartigen neuen Partner gefunden, der Familien in Uganda dabei unterstützt, durch Bäume eine nachhaltige Zukunft aufzubauen.
Über Trees for the Future
Trees for the Future (TREES) ist eine bei der US-amerikanischen Steuerbehörde als 501(c)(3) eingetragene gemeinnützige Organisation. Seit 1989 arbeitet TREES mit Kleinbauern in Subsahara-Afrika zusammen und hat in dieser Zeit mehr als 400 Millionen Bäume gepflanzt und das Leben von über 350.000 Menschen verändert.
Die Organisation wurde von den Vereinten Nationen als “World Restoration Flagship” ausgezeichnet, - eine Anerkennung für eines der besten großflächigen Ökosystem-Wiederherstellungsprojekte weltweit.
Der Forest Garden Approach
Das Besondere an Trees for the Future ist die Methode: der sogenannte Forest Garden Approach (Wald Garten Ansatz). Dabei handelt es sich um ein vierjähriges Trainingsprogramm, bei dem lokale TREES-Mitarbeiter Kleinbauern direkt vor Ort ausbilden.
Die Bauern lernen in 16 Trainingsmodulen, wie sie eigene Baumschulen anlegen, Saatgut ernten und lagern, Agroforst-Techniken anwenden, Schädlinge ohne schädliche Chemikalien bekämpfen, ihren Boden mit Kompost verbessern und klimasmarte Lösungen umsetzen.
Im Laufe des Programms pflanzen die Bauern tausende Bäume und dutzende Obst- und Gemüsesorten auf ihrem eigenen Land. So entstehen sogenannte “Forest Gardens” – kleine, aber wirkungsvolle Systeme aus Bäumen, Gemüse und Nutzpflanzen, die den Boden wiederherstellen, Nahrung liefern und Einkommen generieren.
Die ökologische Bedeutung des Projekts
Forest Gardens bekämpfen den Klimawandel auf mehreren Ebenen: Die gepflanzten Bäume binden CO₂, stellen den Grundwasserspiegel wieder her und schützen das Land der Bauern vor den intensiveren und unberechenbareren Wetterereignissen, die durch den Klimawandel verursacht werden.
Die Bäume werden gepflanzt, um dauerhaft zu wachsen und eine nachhaltige Rolle im Ökosystem einzunehmen. Sie spenden Schatten, schützen Nutzpflanzen und verhindern Bodenerosion. Durch regelmäßigen Rückschnitt von schnell wachsenden Hecken und Sträuchern gewinnen die Bauern Mulchmaterial und Tierfutter. So verbessert sich auch die Biodiversität: Insekten- und Pflanzenvielfalt sowie die Bodenqualität nehmen deutlich zu.
Die soziale Bedeutung des Projekts
Der Forest Garden Approach verändert nicht nur die Umwelt, sondern auch das Leben ganzer Familien. Vor dem Programm bauen viele Bauern nur ein bis zwei Nutzpflanzen an, oft nicht genug, um die Familie das ganze Jahr über zu ernähren.
Mit einem Forest Garden haben Familien ganzjährig eine vielfältige Auswahl an Nahrungsmitteln. Durch den Verkauf von Gemüse, Obst und anderen Erzeugnissen erzielen sie zusätzliches Einkommen, mit dem sie Schulgebühren bezahlen, in Nutztiere investieren und ihren Haushalt mit Würde und Unabhängigkeit führen können.
So durchbrechen Forest Gardens den Kreislauf von Armut und schaffen nachhaltige Perspektiven für kommende Generationen.
Bei Fragen melde dich gerne, - wir freuen uns, von dir zu hören!